Ausbildung als Keramiker/in

Betriebliche Ausbildung

In der Ausbildung zur/m Keramiker/in kannst du unter drei Schwerpunkten oder auch Berufsbezeichnungen wählen. Dabei wirst du während der Ausbildung in alle drei Bereiche eintauchen.

Scheibentöpfer/in

Schwerpunkte
  • Drehen
  • Dekoration

Maler/in

Schwerpunkte
  • Dekoration
  • auch Fertigkeiten im Drehen

Baukeramiker/in

Schwerpunkte
  • Aufbaukeramik (z.B. Kachelöfen,Fließen,Wandgestaltung)
  • auch Fertigkeiten im Drehen

Die neuen Ausbildungsvergütungen laut BBiG $ 17, die ab 01.01.2020 gelten.:

  • 1. Lehrjahr: 515,00 EUR
  • 2. Lehrjahr: 608,00 EUR
  • 3. Lehrjahr: 695,00 EUR

Wichtig: In den Übergangsvorschriften des neuen BBiG ist geregelt, dass auf Lehrverträge, die bis zum 31.12.2019 abgeschlossen wurden, die Vergütungsregeln des bisher gültigen BBiG anzuwenden sind. Für diese Verträge greifen die Neuregelungen zur Mindestausbildungsvergütung also nicht.

Schulische Ausbildung

Die Berufsschule für Keramik ist in Landhut. In der Regel ist der Unterricht im Jahr auf 4-5 Blöcke verteilt und umfasst 12 Wochen.

Hier werden drei Ausrichtungen angeboten:

  • Die Berufsfachschule, in der im Vollzeitunterricht in drei Jahren die Ausbildung zum/zur Keramiker/in erfolgt.
  • Die Berufsschule, mit Blockunterricht für Auszubildende in keramischen Betrieben im Freistaat Bayern.
  • Die Meisterschule, die Keramikergesellen/-gesellinnen in zweijährigem Vollzeitunterricht zu Staatlich geprüfte/n Keramikgestaltern/-gestalterinen und zu Keramikmeistern/-meisterinnen ausbildet.

Keramikschule aktuell

Preisverleihung der Klassenwettbewerbe

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Auch dieses Jahr wurden wieder klasseninterne Wettbewerbe gefördert durch die Danner-Stiftung durchgeführt.
Durch eine fächerübergreifende Bearbeitung sollen die Schülerinnen und Schüler ein Stück erarbeiten und letztlich präsentieren. So wurde im Fach „Gestaltung“ Skizzen und Entwürfe angefertigt, in „Technisch Zeichnen“ wurden die Stücke maßstabsgetreu geplant und in den praktischen Fächern „Formen“, „Drehen“ oder „Modell- und Formenbau“ umgesetzt. Weiterhin wurde im Fach „Computergraphik“ eine zum Stück gehörende Mappe erarbeitet und in Verbindung mit „Deutsch“ die Texte erarbeitet. Dabei half den Schülerinnen und Schülern auch ein Workshop über Buchbinderei sowie diverse Exkursionen. Als Wertschätzung erhielt jeder Schüler und jede Schülerin einen Buchpreis, sowie die ausgezeichneten Arbeiten einen Geldpreis.

In der BFS 2 war das Thema „Rhythmen und Muster“, die Jury setzte sich zusammen aus: Martin Köver – Lehrer der Keramikschule, Veronika Keglmeier – Bezirk Niedernayern-Kulturreferat, Korbinian Köppl – Lehrer der Keramikschule, Annette Ody – ehemalige Fachschulrektorin, Franziska Schäfer – Filialleiterin Bücher Pustet Landshut.

Die Preisträger der Berufsfachschule

Die Siegerinnen der BFS 2: Momo Schuster, Katja Vollmann, Eva Wawrschin und Ilona Krusch mit Annette Webe, Dr.-Ing. Veronika Märkl und Martin Köver (von links nach rechts)

 

Die FS 1 bearbeitete des Thema „aus Alt mach neu“, hier waren: Martina Kreitmaier –  Holzbildhauerin aus Altfraunhofen, Siegfied Kreitner – Minimalkinetiker aus Mirskofen, Claudia Kutsche – Keramikermeisterin aus Pfettrach und Dr.-Ing. Veronika Märkl in der Jury.

Die Preisträger der Meisterschule

Die Siegerinnen der FS1: Maria Neumann, Laura Krause und Barbara Bauer mit Martin Köver, Dr.-Ing. Veronika Märkl und Annette Weber (von links nach rechts)

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Jurymitgliedern für ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Wertschätzung der Keramik!
Die Ergebnisse beider Wettbewerbe sind auf Fotos festgehalten und im Kalender der Keramikschule enthalten.

Erst Schülerin, jetzt Chefin

Samstag, 14. September 2019

Dr.-Ing. Veronika Märkl – die neue Leiterin der Keramikschule.